Sportverein Stahl Finow e.V.
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Wir über uns:

Der Verein führt den Namen „Sportverein Stahl Finow e. V.“ und hat seinen Sitz in Eberswalde. Gründungstag ist der 9. August 1990. Der Vorläufer-Verein wurde 1946 gegründet.

Der Verein ist aus der ehemaligen Betriebssportgemeinschaft Stahl Finow, gegründet am 01.10.1946, hervorgegangen. Mit derzeit gut 500 Mitgliedern verschiedener Altersklassen gehört unser Verein zu den größten im Landkreis Barnim.

Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Frankfurt (Oder) unter der Nummer VR 1993 eingetragen.

Unser Verein besteht aus den Abteilungen Handball, Kanu und Segeln sowie den Gruppen Gymnastik und Badminton.

Die Abteilung Kanu ist seit vielen Jahren Landesstützpunkt, die Abteilung Segeln seit 2009 ebenfalls.

 

Bericht von der Jahres-Delegiertenkonferenz am 14.04.2016


70 Jahre Stahl Finow – Vorstand einstimmig wieder gewählt

 

 

Im Frühsommer 1946 trafen sich in Heegermühle einige sportlich interessierte junge Männer zum gemeinsamen Hand- und Fußballtraining und gründeten in Folge den Vorgänger des heutigen Sportvereins Stahl Finow e.V.

 

 Diesen 70. Jahrestag der Gründung nahm der Vorsitzende Toralf Reinhardt anlässlich der gestrigen Jahres-Delegierten-Konferenz und der anstehenden Vorstandswahl am 14.04.16 in der Gaststätte Am Wasserturm (Finow) zum Anlass, alle gegenwärtigen und früheren Mitglieder des Sportvereins herzlich zum geplanten Sommerball am 04.06. zu den Seglern am Werbellinsee einzuladen.

 

Der Sportverein Stahl Finow e.V. umfasst als Mehrspartenverein derzeit noch Badminton, Gymnastik, Handball, Segeln und Kanu mit insgesamt 540 Mitgliedern. Früher gehörten u.a. noch die Judoka (heute JC Eberswalde), die Tischtennisspieler (heute u.a. TTC GeWo) und die Fußballer dazu (heute 1. FV Stahl Finow), die ebenfalls eingeladen werden sollen.

 


 

 

In seinem Jahresbericht ließ Reinhardt dann 2015 noch einmal Revue passieren:

 

Die Sportgruppe Badminton unter Leitung von Jürgen Plehnert, dem früheren Vorsitzenden des Vereins, mit nur 17 Mitgliedern ist die kleinste Sparte und nimmt gerne noch Mitglieder auf. Trainiert wird regelmäßig einmal pro Woche in der Sporthalle. In dieser Saison bildet sie mit dem Verein „ Flotte Feder“ eine Spielgemeinschaft.

Die Sportgruppe Gymnastik unter Leitung von Brigitte Kuhn besteht aus 40 Mitgliedern mit einem Durchschnittsalter von 72 Jahren. Die Älteste wird in diesem Jahr 83 und die Jüngste 53. Die Mitglieder treffen sich einmal wöchentlich bei reger Beteiligung. Alle geben ihr Bestes.

Wichtig ist es den Mitgliedern, fit zu bleiben und die Beweglichkeit zu erhalten. Dabei geht es auch darum, miteinander zu kommunizieren. Denn viele Frauen sind im hohen Alter allein.

Es geht ihnen darum, Kontakte zu knüpfen und den Zusammenhalt in der Gruppe zu festigen sowie Spaß und Freude mit anderen zu haben. Und dies geschieht so erfolgreich, dass inzwischen eine Warteliste auf die Mitgliedschaft besteht.

Die  Abteilung Handball unter Leitung von Dieter Klagge umfasst gut 100 Mitglieder in den Mannschaften „Männer Ü 38“ und „1. Männermannschaft“, „Frauen“, weibliche „C-Jugend“ sowie weibliche „E-Jugend“ und spielt in allen Bereichen mit Spaß und Erfolg.

Zur Mannschaft der Männer Ü38 gehören im Moment 32 Sportfreunde. Der älteste aktive Sportfreund ist Helmuth Adams mit 74 Jahren. Neun Aktive haben bereits die 60-Jahre-Marke überschritten und für sie sind neue jüngere Spieler ins Wettkampfteam gerutscht.

 

 

Trotzdem hat die Mannschaft im Punktspielbetrieb bisher neun Spiele absolviert und davon sieben gewonnen. Nur beim letztjährigen Meister (und auch in diesem Jahr wieder heißen Titelanwärter SS PCK Schwedt) sowie im ersten Spiel beim Oranienburger HC gab es jeweils eine Niederlage. Die Frauen-Mannschaft verteidigte 2015 ihren Meistertitel in der Kreisliga mit sechs Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage. Das Aufstiegsrecht wurde jedoch nicht wahrgenommen, weil die Personaldecke als zu dünn eingeschätzt wurde. Außerdem wurde im März 2015 der Kreispokal gewonnen. Ziel war 2015 der Aufbau einer Nachwuchsmannschaft im E-Jugend-Minibereich. Anfangs waren sechs Kinder vorhanden, momentan sind aber 18 Kinder da (8 im Minibereich, 10 im E-Jugendbereich). Sehr hilfs-und erfolgreich war hier Handballaktionstag in Zusammenarbeit mit den Handballvereinen (SV Stahl Finow und 1.SV Eberswalde) in der Grundschule Finow, es konnten fünf Kinder gewonnen werden, dabei haben die Trainer den Sportunterricht geleitet.

 

In der Abteilung Segeln mit ihren ca. 170 Mitgliedern, die der Vorsitzende in Zugleich-Funktion unmittelbar als Abteilungsleiter auch führt,  standen die etablierten Veranstaltungen wie Frühjahrregatta, Kielbootregatta (1.und 2.Lauf), Opti- und Werbellinseeregatta auf dem Programm. Bei der Optimisten ABC hatte der Verein 2015 wie erwartet erneut große Startfelder in den allen Klassen mit insgesamt 123 Teilnehmern. Kein neuer Teilnehmerrekord, aber solide. Erstmals in der Geschichte der Segler gab es zudem den Askaniercup für die neue Klassen im Laser mit 35 Teilnehmern.  Und in der Klasse der „Laser Radial“ zeigte Stahl Finow einmal mehr, wie hoch die Leistungsdichte der eigenen Vereinssportlern ist. Platz 1 ging an Alexander Schmidt, Platz 2 an Anna-Klara Krömke und Platz 4 an Niklas Schulz!  Aber auch vor Rhodos und im Marmara-Meer segelten Aktive von Stahl Finow mit einem zweiten sowie zehnten Platz bei internationalem Teilnehmerfeld erneut erfolgreich. Vom 16.08. – 21.08.2015  fand zudem das jährliche Trainingslager des Landesstützpunktes unter Leitung von Maik Jäckel statt. Mit mehr als 69 Teilnehmern und 15 ehrenamtlichen Betreuern war es wieder eines der größten im Land Brandenburg. Auch am Fahrtenseglerwettbewerb 2015 beteiligten sich wieder Seglerinnen und Segler von SV Stahl Finow  und zwar in ähnlich großer Zahl wie im Jahr 2014. In die Fahrtenseglerwertung des Landes konnten 23 Seglerinnen und Segler des Vereins aufgenommen werden und in der Vereinswertung 2015 belegte der SVSF einen Platz im Mittelfeld.

In besonderem Maße ragten erneut die über 200 Kanuten unter Führung von Abteilungsleiter Bert Bessel als Leistungsträger heraus. Hier wurden gleich vier Trainingslager mit jeweils zwölf bis 30 Teilnehmern organisiert und wie in den Vorjahren zahlreiche Gold-, Silber und Bronzemedaillen gewonnen. Allein bei den Landesmeisterschaften waren es elf Mal Gold, zehn Mal Silber und sechs Mal Bronze, bei den Ostdeutschen Meisterschaften fünf Mal Gold, sieben Mal Silber und ein Mal Bronze sowie bei den Deutschen Meisterschaften zwei Mal Gold und fünf Mal Silber. Sieben Kinder und Jugendliche sind zur Zeit als D-Kader und zehn als T-Kader des Landes Brandenburg eingestuft. Und den von der Abteilung Kanu organisierten 30. Schwärzeseelauf hatten 2015 insgesamt 317 Aktive erfolgreich beendet.

 

Zudem sind die Finanzen laut Bericht von Schatzmeister Axel Schulz und bestätigt durch die Revisionskommission unter Gerd Grabowski –trotz Beitragsrückständen insbesondere in der Abteilung Kanu- insgesamt solide aufgestellt und mit der Zertifizierung durch den KSB Barnim wurde im März 2016 auch die besondere Beachtung des Kindeswohles im Verein bestätigt.

 

Insofern wurden bei der anschließenden Wahl sowohl der Vorsitzende als auch seine Stellvertreter Ilka Schulze (Handball) und Torsten Kulig (Kanu) sowie der Schatzmeister einstimmig wieder gewählt. Bei der Wahl der Sozialwartin Ilona Smolka und des Jugendwartes Thomas Babati gab es vier Enthaltungen, aber keine Gegenstimmen. Der Ältestenrat mit dem neuen Mitglied Hansi Gerlach (anstelle des verstorbenen Fritz Loose) sowie Werner Nooseleit und Hansi Haarbrandt wurde danach ebenso einstimmig gewählt wie die Revisionskommission mit Gisela Drechsler-Wiese, Tosquart Wuthe und –wieder dabei- Mike Plagemann, der an die Stelle des auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Gerd Grabowski getreten ist.

Und auch der Finanzplan 2016 wurde durch die 45 Delegierten einstimmig bestätigt.

 

Traditionell wurden anlässlich der Delegiertenversammlung auch zahlreiche verdiente Sportler des Vereines ausgezeichnet, von denen hier in Vertretung aller nur Barbara Vitense (Kanu- Ehrenpreis des KSB) und der frühere Vereinsvorsitzende Günther Feige genannt werden, der im März zum Ehrenmitglied des Kreissportbundes ernannt worden war.

 

Abschließend und als Ausblick auf die anstehenden Saison verwies der Vorsitzende in seinem Schlusswort auf das bei den Seglern anstehende Großvorhaben des kompletten Stegneubaus im Hafen Wildau, dazu auf die geplante Überarbeitung der Finanzordnung und das offenbar wieder aktualisierte Vorhaben der Stadt Eberswalde, dem Verein im Rahmen des Sportentwicklungskonzeptes die Liegenschaften an der Altenhofer Straße in Finow zu übertragen.

 

 

Toralf Reinhardt

vorstand@stahl-finow.de