Sportverein Stahl Finow e.V.
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Wir über uns:

Der Verein führt den Namen „Sportverein Stahl Finow e. V.“ und hat seinen Sitz in Eberswalde. Gründungstag ist der 9. August 1990

Der Verein ist aus der ehemaligen Betriebssportgemeinschaft Stahl Finow, gegründet am 01.10.1946, hervorgegangen. Mit derzeit gut 500 Mitgliedern verschiedener Altersklassen gehört unser Verein zu den größten im Landkreis Barnim.

Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Frankfurt (Oder) unter der Nummer VR 1993 eingetragen.

Unser Verein besteht aus den Abteilungen Handball, Kanu und Segeln sowie den Gruppen Gymnastik und Badminton.

Die Abteilung Kanu ist seit vielen Jahren Landesstützpunkt, die Abteilung Segeln seit 2009 ebenfalls.

Bericht von der Delegiertenkonferenz am 29.03.2012:

-Forderung zur offiziellen Verleihung des Namens „Flöterhalle“ offen erhoben 

T.R.

 

Zu ihrer Jahreshauptversammlung trafen sich 39 Delegierte aus den fünf Abteilungen des Sportvereines Stahl Finow e.V. am vergangenen Donnerstag in Omas Waschküche im Eberswalder Ortsteil Finow.

Die 39 Delegierten vertraten insgesamt 521 Mitglieder des Sportvereines und insofern erneut mehr als im Vorjahr.

Entsprechend konnte der Vorsitzende Toralf Reinhardt in seinem Rechenschaftsbericht eine Reihe von sportlichen und sonstigen Erfolgen darstellen und geizte in der Folge auch nicht mit Lob für „seine Mitglieder“.

Kleinste Abteilung (bzw. aufgrund ihrer Größe nur „Gruppe“) ist erneut der Bereich Badminton mit acht Mitgliedern unter Leitung von Sportsfreund Jürgen Plehnert, der nichtsdestotrotz sowohl mindestens einmal wöchentliches Training gewährleistet als auch -gemeinsam mit einem anderen Eberswalder Federball-Verein im Rahmen der Stadtliga- regelmäßig an entsprechenden Wettkämpfen teilnimmt.

Unter Leitung von Brigitte Kuhn (Abteilungsleiterin) und Andrea Schmiel (Trainerin) trainieren insgesamt 40 Seniorinnen im Durchschnittsalter von 70 Jahren (!) in der Abteilung Gymnastik, davon durchschnittlich jeweils mindestens 75% jede Woche. Die älteste Sportlerin ist derzeit 81 Jahre und fit und dies ist auch das Ziel der Gymnastinnen- Lebensfreude und Fitness durch gemeinsame sportliche Betätigung zu erhalten.

Mit gut 80 Mitgliedern ist Handball die drittgrößte oder drittkleinste der Abteilungen. Unter Leitung von Dieter Klagge geht es hier um die Förderung des Handballsports in Finow, insbesondere im Bereich der Frauen und Mädchen sowie bei den Männern Ü 40. Hier hatten die Handballer unter Trainer Werner Noseleit im Jahr 2011 die Ehre, die Ostdeutschen Meisterschaften im Sportzentrum Westend auszurichten, und sie belegten selbst dabei den zweiten Platz. Ärgernis am Rande war jedoch, dass aufgrund von fehlenden Belegen mögliche Fördermittel in Höhe von mehr als Tausend Euro nicht in Anspruch genommen werden konnten, sondern zurückgezahlt werden mussten.

Dies passierte den 171 Seglern unter Abteilungsleiter Hanno Schwager 2011 nicht. Neben der besonderen Förderung des Landesstützpunktes Segeln durch den KSB Barnim konnten hier auch 4000 Euro Fördermittel des Landkreises für die Rekonstruktion der Kleinkläranlage am Werbellinsee eingesetzt werden. Auch sportlich lief es 2011 äußerst erfolgreich: mit der Deutschen Meisterschaft der XY-lon-Klasse sowie der Brandenburger Meisterschaft der Optimisten wurden zwei besondere Events gestaltet und mit insgesamt sechs berufenen D-Kadern sowie zahlreichen Erfolgen bei vielfältigen Wettkämpfen zeigte Stahl Finow seine besondere Stärke und errang sowohl beim jährlichen Athletikwettkampf als auch bei der Wertung der „Besten Jugendarbeit“ in Brandenburg jeweils den dritten Platz. In diesem Jahr stehen mit drei Landesmeisterschaften erneut hochrangige Wettkämpfe an.

Stahl Finow ist der einzige Barnimer Sportverein, der in zwei Sportarten Landesstützpunkt ist. Und insofern konnten lediglich die Kanuten die Ergebnisse der Segler noch toppen: 210 Mitglieder trainieren jetzt am Finowkanal bzw. im Sommer am Werbellinsee und damit ist die Abteilung unter Bert Bessel nach Spremberg zugleich der zweitstärkstes Kanuverein ganz Brandenburgs. Dieser erfolgreiche Mitgliederzuwachs ist maßgeblich auch auf das Engagement des einzigen hauptamtlichen Trainers des Sportvereines Thomas Klink zurückzuführen, wobei klar zu stellen ist, dass sein Hauptarbeitgeber der Landeskanuverein ist. Zwei der Kanuten kamen 2011 vor diesem Hintergrund bei der Wahl zum Sportler des Jahres Barnim in die Endgruppe der besten Drei und Felix König siegte in seiner Gruppe sogar. Sechs Finower Kanuten trainieren derzeit an der Eliteschule des Sports in Potsdam.

Auch bei den Kanuten flossen entsprechende Fördermittel des Landkreises und so konnte Schatzmeister Gerd Grabowski einen in allen fünf Abteilungen sowie insgesamt ausgeglichenen Haushalt darstellen und hatte auch mit der Vorplanung für 2012 nur wenige Probleme. Die Mitglieder der Revisionskommission bescheinigten ihm vor diesem Hintergrund eine „ausgezeichnete Arbeit“ und baten ihn, seinen Wunsch, bei der 2013 anstehenden Wahl nicht erneut zu kandidieren, noch einmal zu überdenken.

Durch die Delegierten wurde der Vorstand für 2011 entsprechend einstimmig entlastet und es konnten durch den stellvertretenden Vorsitzenden Torsten Kulig sechs Mitglieder aufgrund besonderen Engagements für den Verein ausgezeichnet werden.

Neben Julia Neudecker, die aufgrund ihrer zahlreichen sportlichen Erfolge sowie ihrer gerade erst erfolgten Wahl zur Jugendwartin der Abteilung Kanu, mit der Ehrennadel des KSB in Bronze ausgezeichnet wurde, erhielten gleich fünf Sportlerinnen der Gymnastikgruppe die Ehrenurkunde des Sportvereines Stahl Finow e.V. (siehe beigefügtes Foto) 

Vor dem Hintergrund, dass auch die im Vorjahr verstorbene Sportfreundin Uschi Flöter langjähriges Mitglied der Gymnastikgruppe gewesen war, wurde entsprechend die Forderung der Sportlerinnen und Sportler, die Turnhalle des Gymnasiums Finow offiziell in „Flöterhalle“ umzubenennen, sowohl in der Diskussion als auch im Berichts des Vorsitzenden erneut thematisiert:

Stahl Finow hatte auf seiner Versammlung im Vorjahr beschlossen, zur symbolischen Würdigung des Ehrenamtes an den Landkreis Barnim als Träger der Sporthalle einen Antrag auf offizielle Verleihung des Namens „Flöterhalle“ zu stellen.

Das Ehepaar Flöter war jahrelang ehrenamtlich in zahlreichen Funktionen rund um den Sport in Finow aktiv, weit über die eigentliche Tätigkeit von Herrn Flöter als Hallenwart der betreffenden Sporthalle hinaus, so dass jeder Finower die Halle eigentlich nur unter dem Namen „Flöterhalle" kennt und dieser Name bereits seit Jahren untrennbar mit ihr verbunden ist. Und obwohl jetzt beide Ehepartner zwischenzeitlich verstorben sind, lebt ihr Name noch heute -–inoffiziell- mit der Sporthalle fort.

Einem entsprechenden Antrag des Vorstandes von Stahl Finow schlossen sich 2011 nach Rücksprache im Kreissportbund auch die Finower Sportvereine Medizin, PSV Union und 1. FV Stahl Finow an sowie der Vorstand des Kreissportbundes an.

Und auch der zuständige Schulleiter Hartmut Mahling vom Finower Gymnasium hatte –laut Rücksprache mit einem Vorstandsmitglied- keinerlei Einwände dazu.

So konnte der Vorsitzende Toralf Reinhardt seinen Mitgliedern auf der diesjährigen Jahresversammlung des Sportvereines endlich auch einen –hoffentlich- guten Ausgang im Sinne des Antrages in Aussicht stellen: Auf Nachfrage hatte Dr. Mocek vom Landkreis zugesichert, dass noch vor dem kommenden Schuljahr entschieden werden soll, ob überhaupt offiziell eine Namensvergabe erfolgt und falls ja, dass dann der Antrag mit Vorrang behandelt werden soll.

Brigitte Kuhn und die ausgezeichneten Gymnastinnen

vorstand@stahl-finow.de